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10 Tage Südafrika Rundreise von Kapstadt bis zum De Hoop Nature Reserve

Südafrika. Dieses Land war schon lange ein Traum von mir und nachdem ich dort war, kann ich nur sagen, dass ich mich sofort wohl gefühlt habe. Ich weiß nicht, ob es die atemberaubende Landschaft ist, die herzlichen Menschen, oder das unglaubliche Essen, aber Südafrika packt einen vom ersten Moment an. Jeder von euch der schon einmal dort gewesen ist, wird dies bestimmt bestätigen.

Auf dieser Südafrika Rundreise war ich 10 Tage gemeinsam mit einer Freundin unterwegs. Die Route habe ich selber geplant und zusammengestellt. Da wir nicht so lange Zeit hatten und nicht jeden Tag etliche Kilometer fahren wollten (man will ja schließlich genießen), hat sich diese Route auf Kapstadt und Umgebung beschränkt, bis hin zum schönen De Hoop Nature Reserve.

Routenverlauf

  • 3 Übernachtungen in Kapstadt, Kap Halbinsel, Boulder´s Beach, Kap der guten Hoffnung
  • 1 Übernachtung in Stellenbosch, Erkundung von Stellenbosch, Weinverköstigung
  • 2 Übernachtungen im De Hoop Nature Reserve, Mountainbiketour, Beobachtung von Straußen, Zebras und Buntböcken
  • 2 Übernachtungen in Hermanus, Wandern über den Cliff Path
  • 1 Übernachtung in Camps Bay, Reise gemütlich ausklingen lassen

1. Tag: Der Anreisetag

Von Frankfurt ging es innerhalb von ca. 9h nach Johannesburg und von Johannesburg innerhalb von ca. 2h nach Kapstadt. Das „Umsteigen“ während einer Zeitspanne von 1,5h hat sich als sehr sportlich herausgestellt. Weil die Reisepasskontrolle in Johannesburg sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat und wir zusätzlich auch noch unser Gepäck neu aufgeben mussten, hätten wir den Anschlussflieger nach Kapstadt verpasst. Glück im Unglück haben wir dennoch gehabt, da der Anschlussflug aufgrund von technischen Problemen ohnehin gestrichen wurde. Somit konnten wir dann mit etwas Verspätung zum Glück in den nächsten Flieger steigen.

Endlich in Kapstadt angekommen, haben wir uns auf den Weg in Richtung Mietwagenstation gemacht. Das erste Aufeinandertreffen mit einem Kapstädter hat uns schon total begeistert. Diese Freundlichkeit und Offenheit von der ersten Minute an, erfährt man so in Deutschland nur sehr selten.
Nachdem wir den Mietwagen in Empfang genommen hatten, wartete auch schon die erste neue Herausforderung auf uns – Linksverkehr. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase war aber alles halb so wild, man muss sich einfach den südafrikanischen Fahrkünsten anpassen.

Unsere erste Unterkunft in Kapstadt war das Sweet Orange Guesthouse in Seapoint, welches sich in einer ruhigen Seitenstraße befindet und nur knapp 400m vom Meer entfernt liegt. Der herzliche Empfang war wieder einmalig. Jeden Morgen sitzt man hier mit den anderen Gästen an einer großen Tafel zum Frühstück zusammen und kann sich über Erfahrungen und Erlebnisse in Kapstadt austauschen.

Nachdem wir ein wenig an der Strandpromenade von Seapoint herumgebummelt sind, hatten wir nun wirklich richtig Hunger. In Greenpoint sind wir dann schnell fündig geworden und haben uns in einem Steakhouse mit Blick aufs Meer und hinter uns der Tafelberg, niedergelassen – was für eine Kulisse. Hier wurden wir direkt von den üppigen Portionen zu einem geringen Preis aber sehr hoher Qualität überrascht. Überrascht deswegen, da es in Südafrika möglich ist, ein 3-Gänge Menü zu verspeisen, inklusive Wein, Espresso, Wasser für umgerechnet knapp 15€/Person. Wahnsinn!
Auf dem Rückweg zu unserem Guesthouse konnten wir dann noch den bekannten Kapstädter Sonnenuntergang bestaunen, bei dessen Anblick einem fast die Spucke weg bleibt. Solch einen Sonnenuntergang hatten wir bisher noch nirgendwo gesehen. Die Farben leuchteten in verschiedenen gelb bis Orangetönen- einfach atemberaubend.
An diesem Abend konnten wir bereits vollgefuttert und gespannt auf die noch kommenden Tage, mit einem breiten Grinsen einschlafen.

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2. Tag: Kapstadt

Am 2. Tag in Kapstadt war uns nicht danach uns mit dem Mietwagen durch den Verkehr zu zwängen, um die Stadt zu erkunden. Wir haben stattdessen den Hop on/Hop off Bus genutzt um die Highlights zu entdecken. Außerdem konnte so jeder von uns Fotos schießen und war nicht abgelenkt vom Autofahren. Der Bus bietet drei verschiedene Routen zur Auswahl an, auf dessen Haltestellen man einfach aus- und einsteigen kann wie es einem gefällt. Mit einem 1-Tages-Ticket können alle Routen den kompletten Tag genutzt werden. Während der Tour läuft ein mehrsprachiger Audiokommentar und bei Ticketkauf bekommt jeder einen Kopfhörer dazu. So erfährt man auch ein wenig über Kapstadt und seine Geschichte. Manch einer findet dies vielleicht zu touristisch, ich halte es jedoch für eine sehr gute Möglichkeit Kapstadt sehr entspannt kennenzulernen. Weitere Infos zum Hop on/Hop of Bus findet ihr auch in meinem Beitrag....

Table Mountain Cableway

Von Beginn an haben wir von jeder Person nahe gelegt bekommen: „Sobald das Wetter schön und sonnig ist, fahrt sofort auf den Tafelberg“. Und ja, Sie hatten Recht. Der Tafelberg ist häufig von einer großen Wolkendecke umgeben und sobald diese verschwunden ist, sollte sofort die Chance ergriffen werden hinauf zu fahren oder hinauf zu wandern. Während wir mit dem Hop on/Hop off Bus dort Halt gemacht haben, keine Wolken in Sicht waren, haben wir sofort die Möglichkeit ergriffen. Wir waren jedoch faul und sind mit der Seilbahn hoch hinaus gefahren. Wer allerdings Höhenangst hat, so wie ich, braucht starke Nerven. Aber wenn man einmal oben ist, ist es das voll und ganz wert. Die Aussicht über Kapstadt und die verschiedenen Strände wie z.B. Camps Bay ist einfach einmalig und kann ich nur jedem ans Herz legen.


Tipp: Auch wenn die Sonne knallt, sollte eine Windjacke eingepackt werden – oben kann es unerwartet windig und kühl sein.

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Camps Bay

Ein weiteres Highlight auf unserer Hop on/Hop Off Bus Tour war Camps Bay. Schöner geht es nicht, denn diese Bucht ist ein absoluter Traum. Auf der einen Seite erstreckt sich der Lions Head, auf der anderen Seite die Weite des Meeres und ein Strand mit feinem weißen Sand. Die Promenade ist mit Palmen gesäumt und auf der gegenüberliegenden Straßenseite reihen sich zahlreiche Restaurants mit Blick auf den Ozean – einfach traumhaft.

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Victoria & Alfred Waterfront

Unser nächster Stopp war die Alfred Waterfront. Für meinen Geschmack ist die Gegend etwas zu touritisch, aber dennoch lohnt sich ein Besuch. Unzählige Geschäfte, Cafés und Restaurants laden hier zum Verweilen ein. Mein persönliches Highlight war hier Water Shed, eine große Halle in der es sehr schöne ausgefallene kleine Läden mit vielen in Südafrika hergestellten Produkten gibt. Hier lohnt es sich einen Blick hinein zu werfen, denn von Schmuck, Kleidung bis hin zu Lederartikeln gibt es hier alles was das Herz begehrt. Vielleicht ist ja sogar das ein oder andere Souvenir für die Daheimgebliebenen dabei. Der letzte Hop on/Hop off Bus fährt hier um 16:30 Uhr ab.

3. Tag: Tagesausflug Kap Halbinsel

An diesem Tag sind wir bis in den Süden zum Kap der Guten Hoffnung gefahren. Über Hout Bay, Nordhoek, Simons Town, Muizenberg – komplett über eine der spektakulärsten Straßen weltweit, dem Chapman´s Peak Drive. Am aller meisten haben wir uns auf die Pinguine in Simons Town am Boulders Beach gefreut. Ein wirklich tolles Erlebnis diese Tiere einmal in freier Wildbahn zu erleben.
Für diesen Ausflug solltet ihr den kompletten Tag von früh bis spät einplanen, denn es gibt einfach zu viel auf dieser Route zu sehen. Das Kap der Guten Hoffnung ist natürlich ein besonderes Ausflugsziel und sollte man vielleicht auch einmal gesehen haben, jedoch zeigt sich hier der Massentourismus von seiner unschönen Seite – alles voller Reisebusse und eine riesen Menschenschlange vor dem großen Schild „Cape of Good Hope“ darauf wartend ein Foto zu schießen. Es lohnt sich, hier ein kleines Stück weiter zu gehen, um die atemberaubende Kulisse mit geringer Menschenmasse genießen zu können. Nähere Infos zum Tagestrip findet ihr in meinem Beitrag: Die Umgebung von Kapstadt- ein perfekter Tagesausflug.

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4. - 5. Tag: Stellenbosch

Kapstadt - Stellenbosch - 60km - ca. 2 Std.

3 Nächte Kapstadt sind viel zu kurz, aber am 4. Tag ging unsere Südafrika Rundreise weiter nach Stellenbosch. Das bekannte Weingebiet liegt ca. 30 Minuten von Kapstadt entfernt und ist bekannt für die besten Weine weltweit.
Schon als wir auf das große Grundstück unserer Unterkunft fahren, kommt es uns vor als wären wir auf einmal in einer anderen Welt oder Klimazone. Optisch sieht fast alles aus wie bei uns in Deutschland – orange braune Blätter an den Bäumen, Laub auf dem Boden und der Geruch nach Herbst. Gleichzeitig blühen jedoch Blumen in leuchtenden Farben und es sind heiße 29 Grad…total verrückt. Auf dem Grundstück der Unterkunft gibt es neben einem Winetasting House auch ein kleines Restaurant, in dem sogar Hochzeiten gefeiert werden. Hier haben wir das weltbeste selbstgebackene Brot gegessen– einfach unglaublich lecker und solltet ihr auf jeden Fall probieren, falls es euch einmal hierher verschlägt.
In Stellenbosch an sich, habt Ihr die Möglichkeit durch die verschiedenen Läden zu bummeln oder in einem der Cafés gemütlich einen Cappuchino zu trinken.

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5. - 7. Tag: De Hoop Nature Reserve

Stellenbosch - De Hoop Nature Reserve - 239km - ca. 3 Std.

Das Naturschutzgebiet De Hoop Nature Reserve gilt noch als Geheimtipp und es verschlägt nicht wirklich viele Reisende hierher. Das Reservat liegt etwa 250 km östlich von Kapstadt und 60 km südwestlich von Swellendam und ist das südlichste Naturschutzgebiet Afrikas. Es ist Teil des Cape Floral und gehört damit seit 2004 zum UNESCO-Weltnaturerbe.  Es liegt an einem Küstenabschnitt mit ausgedehnten weißen Sanddünen, so riesig wie ich es noch nie zuvor gesehen habe – einfach einmalig. Das Naturschutzgebiet ist dafür bekannt, hier zur Walsaison (ab September hat man uns vor Ort gesagt) direkt vor der Küste viele Wale zu sehen. Begründet wird dies, durch die hohen Meerestemperaturen und dem nährstoffeichen Wasser hier vor dem ruhigen Reservat.
Die Anreise führte uns über eine ca. 40km lange Schotterstraße mit dem einen oder anderen Schlagloch. Vermutlich nur diese etwas umständliche Anfahrt und die zeitliche Entfernung zu Kapstadt haben wohl bis heute dazu geführt, dass nur wenige Reisende hierher finden und das Reservat als Geheimtipp gilt. Knapp 5km entfernt vom Reservat, mussten wir kurz auf einem Hügel anhalten. Am Horizont erblickten wir ein weißes, nur z.T. bewachsenes Dünenmeer und dahinter dann den tiefblauen Ozean. Dieser Ausblick faszinierte uns so sehr, weil wir ihn so nicht erwartet hätten - wie ein riesiger Haufen Puderzucker.

Endlich im Reservat angekommen, konnten wir erstmal unseren Augen nicht trauen, als vor unserem Auto plötzlich Strauße und eine Herde Buntböcke vorbeiliefen. Natürlich wussten wir vorab, dass es in dem Reservat diese Tiere gibt, es dann aber live vor dem eigenen Auge zu erleben, war dann einfach nur der Hammer. Um das Reservat ausgiebig zu erkunden, haben wir uns einen Tag ein Mountainbike geliehen. Es ist ohne Probleme möglich durch das Reservat zu fahren und die Tiere zu beobachten – keine Angst, die Tiere haben mehr Angst vor euch als ihr vor Ihnen haben müsst. Wer in Südafrika keine große Safari mit den Big 5 geplant hat, aber dennoch ein wenig vom Tierreich Südafrikas sehen möchte, dem kann ich das De Hoop Nature Reserve nur empfehlen. Auch für Kinder ist dies eine tolle Möglichkeit die Tierwelt hautnah zu erleben, ohne Gefahr zu laufen einem Löwen zu begegnen. Ein wenig aufpassen, sollte man dennoch, da es in dem Reservat Schlangen gibt (wir haben keine gesehen).
Die Unterkünfte (Cottages) stehen mitten im Reservat und so hat man die Möglichkeit direkt morgens nach dem Aufstehen vor seinem Fenster einen Strauß oder Buntbock zu erblicken.


Tipp: Im Reservat gibt es keinen Supermarkt. Ihr solltet euch also ausreichend mit Nahrung und Getränken, je nach Aufenthalt eindecken. Es gibt jedoch ein sehr leckeres Restaurant im Reservat. Wer sich etwas gönnen möchte, kann hier speisen. Angeboten werden Frühstück, Mittag – und Abendessen (sehr lecker!!!). Das Frühstück ist mit der Buchung einer Unterkunft inbegriffen.
Das Reservat schließt um 18:00 Uhr. Eure Anreise sollte ihr so planen, dass ihr pünktlich vor Ort seid.

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7. - 9. Tag: Hermanus

De Hoop Nature Reserve - Hermanus - 140km - ca. 1,5 Std.

Am 7. Tag ging es auf unserer Südafrika Rundreise, weiter nach Hermanus. Hermanus ist ein Küstenörtchen der Provinz Westkap und liegt ca. 115km von Kapstadt entfernt. Es ist mittlerweile ein beliebter Ferienort und auch bekannt für die Möglichkeit Wale in der Zeit von Juli bis Dezember zu beobachten. Unsere Unterkunft war das Potting Shed Guesthouse. Das Zentrum von Hermanus war von hier aus ohne Probleme fußläufig erreichbar.
Eigentlich hatten wir geplant einen Pferdeaustritt am Strand zu unternehmen, doch leider waren wir in der Saison schon zu spät dran, so dass die Ausritte nicht mehr angeboten wurden. Kurzer Hand entschieden wir uns dann den Hermanus Cliff Path zu wandern – sehr gute Entscheidung.
Der „Cliff Path“ oder „Cliff Walk“  führt auf 11 km entlang der Klippen. Er beginnt im Westen am New Harbour und führt bis zum Grotto Beach im Osten. Klippen, ausgewaschene Höhlen, verschiedene Vogelarten und natürlich einige Aussichtspunkte belohnen einen auf der Wanderung. Und natürlich die putzigen Dassies – sehen aus wie eine Mischung aus Ratte und Bieber, sind aber die nächsten Artverwandten der Elefanten…ja wirklich!
Wir sind den kompletten Trail bis zum Grotto Beach gewandert und auch wieder zurück, weil es einfach so schön und entspannend war. Außerdem hat man sich so mal ein wenig sportlich betätigt. Am Grotto Beach gibt es ein kleines Restaurant wo ihr eine kleine Verschnaufpause einlegen und euch für den Rückweg stärken könnt. Wer nach dem Hinweg genug hat, kann sich aber auch im Restaurant ein Taxi rufen lassen.

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9. - 10.Tag: Camps Bay und Heimreise

Hermanus - Camps Bay - 147km - 2,5 Std.

Am 9. Tag mussten wir leider schon den Rückweg nach Kapstadt antreten, bzw. Camps Bay. Hier hatten wir unsere letzte und luxuriöse Unterkunft mit Blick auf das Meer in den Hügeln von Camps Bay. Perfekter Ort für den Ausklang unseres Roadtrips, denn in Camps Bay hatten wir uns von Anfang an verliebt. Den letzten Tag haben wir gemütlich bei einem Spaziergang zum Strand und einem leckeren 3-Gänge Menü am Abend ausklingen lassen.
Am letzten Morgen haben wir noch Bekanntschaft mit der Besitzerin des Hauses gemacht, die für uns ein leckeres Frühstück bereitet hat. Eine liebe ältere Dame die für ihr geschätztes Alter von Mitte 60 richtig gut aussah – muss wohl an der südafrikanischen Luft liegen.
Ich weiß nicht mehr wie wir auf das Thema gekommen sind, aber sie erzählte uns, dass es wichtig ist, einen Job zu finden der einem Spaß macht. In Südafrika sei es üblich alles Mögliche auszuprobieren und in den unterschiedlichsten Jobs zu arbeiten, bis man etwas gefunden hat, was einen glücklich macht. Hmmm, hört sich eigentlich gar nicht verkehrt an, oder?!
Sie selber hat Jura studiert, dann eine Firma für Stahl geleitet, war anschließend Lehrerin und zu guter Letzt hat Sie sich mit Ihrem Ehemann irgendwann ein Haus in Camps Bay gekauft, als die Immobilienpreise günstig waren und die Zimmer anschließend als Gästezimmer angeboten. Mittlerweile bewohnt Sie gemeinsam mit Ihren beiden Hunden die obere Etage des Hauses und vermietet die Zimmer in der unteren Etage.
Interessante Geschichte, hört sich so unkompliziert an.

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Unglaubliche Eindrücke, faszinierende Erlebnisse und wunderschöne Bilder bleiben in Erinnerung.

Ihr habt Interesse an noch mehr Routenvorschläge in Südafrika? Dann schaut euch doch hier einmal mein E-book an: "Die schönsten Reiserouten durch Südafrika"

Infos


  • Hinkommen: Ab Frankfurt bis Johannesburg (9h) mit South African Airways und dann weiter nach Kapstadt (2h), oder ab Düsseldorf mit Condor (teilweise werden auch Direktflüge angeboten, 10,5h)
  • Mietwagen: Einen Mietwagen könnt ihr in den einschlägigen Vergleichsportalen wie Mietwagen Billiger finden. Wir haben unseren Mietwagen über diesen Anbieter gebucht: https://www.bidvestcarrental.co.za/
  • Kosten: Unterkünften + Frühstück und Mietwagen: ca. 792 € pro Person, Flüge: 732€ pro Person, Benzin- für die Route (2 Mal tanken) für je ca. 500 Rand (knapp 30€)
  • Essen und Trinken: Essen ist in Südafrika im Gegensatz zu Deutschland sehr günstig. Wir waren jeden Tag Essen und zwar reichlich. Für ein Menü inklusive Getränke könnt ihr grob 10€ pro Tag rechnen. Dann habt ihr aber teilweise sogar ein 2- Gänge Menü und ein perfektes Filetsteak auf dem Teller.

Unterkünfte


  • Kapstadt: Sweet Orange Guesthouse, DZ mit Frühstück ca. 70€
  • Stellenbosch: Knorhoek Guesthouse, DZ mit Frühstück ca. 35€ pro Person
  • De Hoop Nature Reserve: de Hoop Collection Cottage, Suites mit Frühstück und Dinner gibt es je nach Größe zwischen ca. 100€ - 193€ pro Person, Cottages mit Küche je nach Größe zwischen ca. 74€ - 230€ pro Person, Frühstück pro Person ca. 9€
  • Hermanus: The Potting Shed Guesthouse, DZ mit Frühstück ca. 65€
  • Camps Bay: Entabeni Guest House, DZ mit Frühstück ca. 120€

Ausflüge


  • Pinguine am Boulders Beach in Simons Town (50 Rand)
  • Hop on/Hop off Bus in Kapstadt (1- Tages- Ticket kostet 190 Rand)
  • Table Mountain Seilbahn in Kapstadt (255 Rand)
  • Mountain Bike ausleihen im De Hoop Reservat (ca. 150 Rand pro Person)

 Habt ihr auch schon tolle Roadtrips in Südafrika erlebt? Hinterlasst mir doch einen Kommentar hier unter diesem Beitrag.

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